Über uns

Wir, Julia Bachmann und Nina Reinhold, sind Psychologische Psychotherapeutinnen mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie und arbeiten seit Jahren eng verbunden in unterschiedlichen Projekten zusammen.
Bei der regelmäßigen kollegialen Reflexion unserer Arbeit (Intervision und Supervision) und dem Austausch über neue wissenschaftliche Erkenntnisse ergänzen wir uns  sehr gut. Dieses bereichernde Zusammenspiel trägt wesentlich zur Qualitätssicherung unserer Arbeit bei.

Unsere Arbeitsweise


Als approbierte Psychologische Psychotherapeutinnen möchten wir Sie bei der Überwindung Ihrer Schwierigkeiten unterstützen und bieten Ihnen individuelle Therapielösungen an. Unsere Arbeitsweise basiert auf der Verhaltenstherapie, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist.  Diese Therapierichtung umfasst viele verschiedene Erklärungsansätze für die Hintergründe, die Auslöser und die Aufrechterhaltung von psychischen Erkrankungen. Ungünstige Verhaltens- und Erlebensmuster, die in der Vergangenheit durch bestimmte Erfahrungen gelernt wurden und zum damaligen Zeitpunkt oftmals die Lösung eines bestehenden Problems waren, können im Hier und Jetzt zu psychischen Belastungen führen. Diese können sich im konkreten Verhalten, im Denken, in der Emotionsregulation, im körperlichen Befinden und in der zwischenmenschlichen Beziehungsgestaltung zeigen. Grundannahme der Verhaltenstherapie ist, dass Verhaltens-, Denk- und Erlebensmuster gelernt und in der Folge wieder „verlernt“ bzw. neu gelernt werden können.
Wir orientieren uns an den wissenschaftlichen Empfehlungen der Fachgesellschaften, den sog. Leitlinien. Ihre persönliche Therapie wird allerdings an das individuelle Krankheitsbild angepasst, je nach den Erfordernissen der Symptomatik und der ursächlichen Faktoren.
Wir möchten mit Ihnen zielgerichtet und transparent an alltagstauglichen Lösungen arbeiten und kombinieren dabei verhaltenstherapeutische Verfahren mit integrativen Methoden wie zum Beispiel der Arbeit mit inneren Anteilen oder EMDR. Emotionsfokussierte sowie achtsamkeitsbasierte Techniken ergänzen unser therapeutisches Angebot. Grundlage für die Wahl der Methoden sind die persönlichen Bedürfnisse und Ziele unserer PatientInnen. Dabei ist uns die Schaffung einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung wichtig, die Ihnen den Raum gibt, sich zu öffnen und Neues auszuprobieren. 

Ablauf

Das Erstgespräch dient zunächst einem ausführlichen gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der grundlegenden Formalitäten und der Informationsgewinnung. Bevor Sie sich für eine Psychotherapie entscheiden, haben Sie die Möglichkeit, sogenannte probatorische Sitzungen in Anspruch zu nehmen. Im Verlauf dieser Sitzungen können wir klären, ob eine Psychotherapie für Sie sinnvoll ist. Sie können sich ein Bild von uns und den Räumlichkeiten machen und entscheiden, ob eine Therapie bei uns für Sie in Frage kommt. Sollten Sie sich bei uns wohlfühlen, werden wir im Anschluss gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen. 

Eine Einzelsitzung dauert jeweils 50 Minuten. Diese finden in der Regel einmal wöchentlich statt. In Ausnahmefällen - und wenn dies therapeutisch sinnvoll ist - besteht auch die Möglichkeit, vorübergehend zwei Sitzungen pro Woche zu vereinbaren. Insbesondere zum Ende einer Psychotherapie ist es jedoch empfehlenswert, die Abstände zwischen den Terminen langsam zu strecken. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre neuen Gewohnheiten zunehmend selbstständig im Alltag zu etablieren. Das Ziel einer Psychotherapie soll Hilfe zur Selbsthilfe sein. 


Auswahl angewandter Methoden

  • Achtsamkeitstraining
  • ACT (Akzeptanz und Commitment Therapie)
  • Angst-und Zwangskonfrontationen (Exposition in sensu und in vivo)
  • Arbeit mit inneren Anteilen/ mit dem inneren Kind/ Schematherapie
  • Arbeit mit (schwierigen) Gefühlen/ Emotionsregulation
  • Biographiearbeit
  • DBT (Dialektisch-Behaviorale Therapie)
  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • Entspannungstraining (Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Imaginationsverfahren)
  • Erlebnisorientierte Interventionen
  • Psychoedukation/ Informationsvermittlung
  • Sexualtherapie (nach dem Hamburger Modell)
  • Soziales Kompetenztraining
  • Verhaltensanalysen
  • Werte- und Ressourcenarbeit

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